Erlaubnis zum Durchdrehen

 

Eine alte Villa in Berlin soll als Alternative zur stationäen Psychiatrie dienen. Es geht auch um die Frage: Welche Freiheiten schreibt die Gesellschaft psychisch kranken Menschen zu?

[Süddeutsche Zeitung, November 2012]

Es ist kalt, die Luft riecht modrig, irgendwann muss sich hier unten jemand mehrmals übergeben haben. „Ich hab’ den ganzen Boden zweimal geputzt heute Morgen“, entschuldigt sich Stefan. Der Geruch aber ist geblieben. Stefan hat versucht, den düsteren Kellerraum etwas freundlicher zu gestalten; an der Wand über der abgewetzten Schlafcouch hängt jetzt ein bunt gemaltes Bild, über dem Tisch liegt ein Stofftuch, darauf drapiert drei Teelichter und einige Kastanien. Trotzdem wirkt das Zimmer nicht wie ein Ort der Freiheit. Für Stefan aber ist der spärlich möblierte Kellerraum hinter der Waschküche genau das. „Hier hab’ ich meine Ruhe und kann ganz ich selbst sein.“ Für ihn haben diese Worte eine besondere Tragweite. Stefan weiß: Freiheit beginnt im Kopf – und dort endet sie auch. Genau deswegen sitzt er jetzt hier.

 

Der 36-Jährige ist einer von zwölf Bewohnern im Weglaufhaus Villa Stöckle in Berlin, einem „Projekt für wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen in Krisen, die das psychiatrische Netz verlassen haben beziehungsweise vermeiden wollen“, so lässt es einen der hauseigene Flyer wissen. Anders ausgedrückt: Wer kein Zuhause mehr hat, weil die Psyche verrückt spielt, der Alltag deswegen zum Albtraum geworden ist und wer dennoch nicht (mehr) in die Psychiatrie will, findet Zuflucht in der alten Villa, die von außen wirkt wie ein windschiefes Hexenhaus und von innen wie eine schlecht geputzte Groß-WG. Seit 16 Jahren besteht das Projekt – und genau so lange schon scheiden sich die Geister an der Einrichtung, die sich der sogenannten Antipsychiatrie verschrieben hat.
Verwahrlosung und Fahrlässigkeit, das sind die Worte, die jene in den Mund nehmen, die das Konzept des Weglaufhauses ablehnen. Selbstbestimmung, Menschenwürde und sensible Hilfe, diese Worte benutzen die Befürworter der Villa Stöckle. Hinter der Diskussion versteckt sich ein seit den 1960er-Jahren währender Streit zwischen Anhängern der klassischen Psychiatrie und ihren Gegnern, die um nicht weniger als die Frage ringen: Welche Freiheiten schreibt die Gesellschaft einem psychisch kranken Menschen zu? Und wie sieht eine würdige, richtige Hilfe aus?
Die klassische Psychiatrie sagt: Ein psychisch kranker Mensch, der etwa unter einer lebensbedrohlichen Depression oder an Schizophrenie leidet, braucht in schlimmsten Krankheitsstadien einen stationären Aufenthalt, Medikamente, einen straffen Behandlungsplan und eine gerichtete Therapie.
Die Antipsychiatrie prangert genau diese Denkweise an. Für ihre Vertreter ist die klassische Psychiatrie nicht viel mehr als eine Institution zur Verwahrung von Menschen, die nicht so funktionieren, wie die Gesellschaft es gerne hätte. Deswegen werden im Weglaufhaus keine Diagnosen gestellt und auch keine Medikamente verschrieben, Menschen sind nicht „krank“ oder heißen „Patienten“. Die 13 Sozialarbeiter in dem von Sozialgeldern finanzierten Haus benutzen lieber Worte wie „Krise“ oder „verrückt“, um die geistigen Zustände der Bewohner zu beschreiben. Es gibt keine gezielte Therapie, keinen strukturierten Tagesablauf für alle, noch nicht einmal einen Putzplan oder einen festgeschriebenen Kochdienst für die Gemeinschaftsküche. Die einzigeVorgabe: Nachtruhe ab 22 Uhr. Alle Bewohner sollen außerdem die Termine einhalten, die ihre Betreuer beim Wohnungs-, Arbeits- und Sozialamt vereinbaren.

 

Das Haus will ein Raum sein, in dem Menschen ihre „Krisen“ ausleben können; betreutes Wohnen mit Erlaubnis zum Durchdrehen. „Bei uns herrscht kein Zwang“, sagt Christiane, 27, die seit vier Jahren als Sozialarbeiterin im Weglaufhaus arbeitet und ihren Nachnamen genauso wie Stefan lieber nicht in der Zeitung lesen will. Dann schiebt sie hinterher: „Hier wird aber niemand vergessen. Wenn einer zwei Wochen lang nicht duscht, merken wir das schon. Wir zerren ihn dann aber nicht unter die Dusche, sondern fragen, wieso er sich nicht waschen will und wie wir helfen können.“
Aber was ist, wenn es einem zu schlecht geht, um zu sprechen? „Dann kommunizieren wir eben über Zettel.“
Und wenn einer im Wahn die ganze Nacht schreit? „Dann erklären wir ihm, dass das so nicht geht. Dass er Rücksicht
nehmen muss, wenn er hier bleiben will.“
Und wenn es einem so schlecht geht, dass er sich nur noch den Tod wünscht? „Dann reden wir darüber“, sagt Christiane. In der 16-jährigen Geschichte der Villa Stöckle habe es nur einen Selbstmordversuch gegeben – von einem Bewohner, der das Haus schon verlassen hatte. „Ich gehe davon aus, dass jeder jederzeit formulieren kann, was er braucht. Auch wenn es schwer fällt. Es ist dann eben unsere Aufgabe, auf irgendeine Weise nachzuvollziehen, wie eine richtige Hilfe aussieht“, sagt Christiane. Sie hält die Psychiatrie für generell überflüssig. Da lässt sie sich nicht beirren.

 

Stefan würde so weit nicht gehen. „Die is’ nicht überflüssig, aber ziemlich fehl geprägt“, sagt er in weichem Ruhrpott-Dialekt, eine Tabakwolke umgibt seine dünne Gestalt beim Sprechen. Stefan raucht viel, selbst gedreht, aber ansonsten ist er weitestgehend weg von den Drogen, auch von den Medikamenten, die ihn seit Beginn seiner „Psychiatrie-Karriere“ begleitet haben.

 

Mit 14 Jahren stirbt sein Vater an multipler Sklerose, „damit hat alles angefangen“, erzählt Stefan jetzt, der Blick  geht kontinuierlich am Gegenüber vorbei, wenn er versucht, die eigene Geschichte zu rekonstruieren. Nach dem Tod des Vaters fühlt er zum ersten Mal jene tiefe Traurigkeit, die seitdem sein stetiger Begleiter ist und auch heute in manchen Momenten noch so stark wird, dass er am liebsten sterben will.

Der Teenager damals ist überfordert mit der Situation,wendet sich dem Satanismus zu – und schließlich den Drogen. Er experimentiert mit Cannabis, LSD, Pilzen und diversen Kräuter, irgendwie schafft er die Schule. Mit 21 aber, während des Zivildienstes, wird alles zuviel. Das System Stefan funktioniert nicht mehr: Nervenzusammenbruch, Diagnose Depression, erster Besuch beim Psychiater, der ihm das Medikament Imap als Depotspritze und dreimal täglich Insidon als Tabletten verschreibt. „Smarties haben die in der Praxis zu den Tabletten gesagt“, erinnert sich Stefan, sein Lächeln wirkt bitter. Die Medikamente sollen ihm die Angst nehmen, ihn beruhigen, „aber die haben mich total eingeschläfert“, sagt er und fährt sich mit der rechten Hand über den kahl rasierten Kopf.
Das Erzählen strengt ihn an, „ich krieg´auch nicht mehr alles zusammen“, sagt er, „die letzten Jahre kommen mir manchmal vor wie ein schwarzes Loch.“ Dann erinnert er sich doch: „Einmal hab´ ich wegen der Smarties vier Stunden gebraucht, nur um von der Couch auf die Toilette zu gehen!“ Irgendwann in dieser Zeit denkt er sich: „Dat will ich nich’ mehr!“ Er setzt die Medikamente ab – und fängt wieder an zu kiffen.

 

Was in den nächsten 15 Jahren folgt, ist ein ständiger Kampf. Andere Menschen zwischen 20 und 35 Jahren bauen sich in dieser Zeit eine Karriere auf, gründen einen Familie, erkunden die Welt. Stefans Leben aber ist ein Auf und Ab aus Therapiesitzungen, Klinikaufenthalten und Zwangseinweisungen. Es folgen weitere Diagnosen wie Psychose und Manie, ein Selbstmordversuch, eine Entwöhnungstherapie und immer neue Medikamenten. Imap, Insidon, Zyprexa, Lithium, Risperdal, Haldol, Diazepam – nie mehr würde er das Zeug schlucken. Stefan schüttelt energisch den Kopf. „Die Psychopharmaka haben mich wahnsinnig gemacht und mich nur noch mehr zerstört“, sagt er. „Die Behandlungen der letzten Jahre haben mir sehr weh getan.“ Er hat sie alle selbst erlebt, sagt er, die Geschichten von Zwangsfixierungen am Klinikbett oder Psychiatrieärzten, die nur noch ein müdes Lächeln für ihn übrig hatten. Die Erniedrigung und das Gefühl, nichts mehr selbst bestimmen zu dürfen.

 

Es sind zerstörte Leben wie dieses, auf das die Antipsychiatrie sich stützt in ihrer Argumentation. Sie pflegt dabei allerdings ein Bild von den Kliniken, das den meisten Patienten heute verzerrt erscheinen würde. „Die Bewegung war enorm wichtig, aber sie richtet sich heute gegen die klassische Psychiatrie, wie sie einmal war“, sagt auch Lieselotte Mahler, Oberärztin an der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St.Hedwig-Krankenhaus in Berlin. Dennoch glaubt sie, dass auch moderne Psychiater von Einrichtungen wie dem Weglaufhäusern etwas lernen können. Seit einigen Jahren verweisen auch andere, vor allem sozialpsychiatrisch orientierte Ärzte darauf, dass etwa die Beseitigung von Wahnsymptomen bei schizophren erkrankten Menschen nicht das einzige Kriterium für den Erfolg einer Therapie sein dürfe. Genauso wichtig sei die Frage, ob jemand irgendwie sein Leben meistern kann, selbst dann, wenn er gelegentlich Stimmen im Kopf hört.
„Wir bewegen uns gerade weg von dem biologistischen Hype, den die klassische Psychiatrie in den vergangenen Jahren erlebt hat“, sagt Mahler. Die reine Diagnostik und das „Wegmachen“ von Symptomen seien heute nicht mehr zielführend. Die Ärztin wünscht sich einen offeneren Dialog zwischen den Verfechtern beider Seiten. Sie selbst hält das Weglaufhaus für eine wichtige Alternative. „Es geht doch immer um den individuellen Leidensdruck eines Menschen und einfach daum, wie diesem geholfen werden kann“, sagt die Oberärztin.

 

Für Stefan steht trotzdem fest: Er würde nicht mehr in die Psychiatrie zurückgehen. „Ich möchte nix mehr mit denen zu tun haben“, sagt er. Seit acht Wochen etwa ist er jetzt im Weglaufhaus, er hat sich gut eingelebt. Eigentlich stammt er aus dem Ruhrpott, aber dorthin will er auf keinen Fall zurück, seine Wohnung wird gerade aufgelöst. Im Weglaufhaus ist er einer von den Engagierten, er übernimmt freiwillig Putzdienste, hilft im Garten, heute Mittag hat er für alle gekocht, Kartoffeln mit Quark. Nachher wird er vielleicht noch eine Runde Tischtennis spielen mit einem der Bewohner.
Wie es auf lange Sicht für ihn weitergehen wird, weiß er nicht. „Keine Ahnung“, sagt Stefan, „aber hier hab’ ich alle Voraussetzungen, um mir selbst zu helfen.“ Er macht eine kurze Pause. „Ich fühl mich wohl hier“, sagt er und zieht tief an seiner Zigarette, „ungezwungen und frei gelassen.“

 

 


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