Öko adé

Die Biobranche boomt. Trotzdem wechseln jedes Jahr mehrere Hundert Landwirte zurück zum konventionellen Anbau. Zu Besuch bei einem Abtrünnigen

[Süddeutsche Zeitung, April 2013]

Ein Bauer sitzt in seinem Wohnzimmer und blickt hinaus auf die Felder am Horizont: Schnee, überall Schnee. Klirrender Ostwind weht von der holsteinischen Küste hinüber und lässt die Äste vorm Wintergarten taumeln, der Hof, 30 Kilometer von Lübeck entfernt, wirkt wie ausgestorben. Dabei zeigt der Kalender schon Ende März. Die Frühjahrssaat müsste längst unter der Erde liegen. „Wenn wir noch ökologisch anbauen würden, wären wir jetzt ganz schön in der Bredouille“, sagt Bauer Hans Hinrich Hatje in leicht nordischen Dialekt.

Wenn.

Das Wort fällt oft in den Sätzen von Hatje, ändern aber kann es nun auch nichts mehr. Die Entscheidung ist gefallen: Nach 16 Jahren im ökologischem Ackerbau pflanzt Bauer Hatje sein Getreide seit dem vergangenen Oktober wieder nach konventionellen Maßstäben an. Er wird kein Unkraut mehr hacken oder abflammen müssen, keine Zwischenfrüchte mehr säen, keine ausgeklügelte Furchtfolge mehr befolgen und auch kein Kleegras als Stickstofflieferant für die Pflanzen mehr heranziehen. Stattdessen wird er nur noch drei Hauptfrüchte anbauen und seinen Boden ordentlich düngen – öko adé.

Es ist die Geschichte einer Verzerrung, die offensichtlich wird, wenn Hatje beginnt zu erzählen. Der 55-Jährige ist ein nicht sehr großer Mann von schmaler Statur und freundlich zurückhaltender Art, dessen Worte deswegen verwirren, weil sie nicht zum allgemeinen Trend und zu den Zahlen passen wollen. Diese sagen: 2011 wirtschafteten rund 22.500 Bauernbetriebe in Deutschland nach ökologischen Maßstäben, knapp 8000 mehr als noch zehn Jahre zuvor. Die Umsätze der Biolandwirte stieg 2011 um 1,4 Prozent.Deutschland ist laut Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbrauscherschutz (BMELV) innerhalb der EU der Hauptnachfrager für Bioprodukte, weltweit wird die Bundesrepublik nur noch von den USA getoppt. Kurzum: Bio boomt. Trotzdem sagt Bauer Hatje: „Am Ende bin ich mit dem, was der Hof erwirtschaftet hat, total hinten runter gefallen.“ Deswegen macht er jetzt die Rolle rückwärts in die konventionelle Landwirtschaft – so wie knapp 2900 andere Biobauern zwischen den Jahren 2003 und 2010, das sagt eine Studie des Thünen-Instituts für Betriebswirtschaft.

Die meisten der Rückumsteller nennen neben den strengen Kontrollen ökomische Gründe als wichtige Ursache, auch bei Bauer Hatje lief es die letzten fünf Jahre nicht mehr rund. Eine schwankende und unsichere Förderung durch EU, Bund und Länder, für den Öko-Getreidesektor stagnierende Preise, eine ausbleibende Ertragssteigerung sowie schlechte Marktstrukturen setzten ihm zu. Die Kollegen in Bayern hätten es da beispielsweise leichter, sagt Hatje, „aber die sind auch kleiner strukturiert und werden ohnehin besser gefördert.“

Hier deutet sich die Verzerrung schon an. Sie reicht aber noch weiter.

Der Hauptgedanke der ökologischen Landwirtschaft sei „ein Wirtschaften im Einklang mit der Natur“, so liest es sich auf der Homepage des BMELV. Der Ökoanbau soll ein systemischer Ansatz sein, ein Kreislauf, wie man ihn noch von Schaubildern aus der Schule kennt: Der Landwirt – die Natur – der Betrieb, dazu grüne Pfeile, die aufeinander zugehen und sich gegenseitig positiv beeinflussen. Wer sich diesem Zyklus im Ackerbau verpflichtet, der verzichtet laut EU-Vorschrift etwa auf Pflanzenschutz mit chemisch-synthetischen Mitteln, auch leicht lösliche, mineralische Düngemittel und genetisch verändertes Saatgut sind nicht zugelassen. Stattdessen verschreibt der Ökolandwirt sich einer nachhaltigen Anbauweise, gekennzeichnet durch Humuswirtschaft, einer Vielfalt in den angebauten Sorten und einer natürlichen Schädlingsbekämpfung. Außerdem soll das örtliche oder regionale Gleichgewicht bei der Produktion berücksichtigt werden. Genau hier aber liegt das Problem von Bauer Hatje: „Der Kreislauf lässt sich nicht mehr schließen“, sagt er. Zumindest nicht in seinem Fall. Die Kontrollen sind streng, der Markt ist hart. Die Natur aber richet sich nicht solchen Vorgaben – das Sysem Öko stößt an seine Grenzen.

Als Hatje, gebürtig aus der Nähe von Hamburg, nach seinem Landwirtschaftsstudium nach Ostholstein in die Gemeinde Gothendorf kam und dort einen Hof übernahm, war Bio noch etwas für Außenseiter. Im Studium habe er gar nicht darüber nachgedacht, ökologisch anzubauen, sagt der Bauer, zieht Gummistiefel über und stackst nach draußen. Links nebem dem Wohnhaus liegen die Pferdeställe, dahinter die Reithalle; die Hatjes haben sich als Nebenerwerb eine Pferdepension aufgebaut. Rechts ragt die riesige Gerätehalle gen Himmel, in der sich Heuballen bis unter die Decke stapeln und der Zeitenwandel klar erkennbar wird: Aus der alten, der Biozeit, stammt noch ein zwölf Meter breiter Hackstriegel und ein Mulchgerät, Zeugen der neuen Zeit sind Spritzmaschine und ein Düngerstreuer, beides nagelneu gekauft.

Bauer Hatje weiß schon, wie die Geräte funktionieren, das Pinzip ist ihm noch aus den Anfangsjahren bekannt, als er schon einmal konventionell anbaute: Winterweizen, Winterraps, Wintergerste. Aber dann fiel die Mauer, der Ökoverband Naturland etablierte sich in der Region, Hatje wurde neugierig. Zwei Bauern aus der Umgebung erlitten zudem einen schweren Arbeitsunfall mit Spritzmitteln, und da fing Hatje an zu überlegen. „Muss das denn alles so sein?“, fragte er sich. Der junge Landwirt war fasziniert von der Idee, dass es auch anders sein könnte, er vielfältiger anbauen könne. Also beriet er sich mit seinem Nachbarn, einem Bauern im Nebenerwerb, und dachte: „Mensch, das könnte funktionieren!“ Sie kauften zertifiziertes Biosaatgut und wagten den Spung in den ökologischen Ackerbau.

Es sei keine ideologische Entscheidung gewesen, sagt Hatje. „Aber man war schon angefixt von der Idee.“ Bloß, das schiebt er nach einer kurzen Pause hinterher und es klingt nicht schön: „Damals ging man auch noch von einer regionalen Agenda aus.“ Dass er am Ende von Bauern aus Polen und Tschechien Konkurrenz haben würde, die ihre ebenfalls unter dem Namen Biosegel deklarierte Ware auf dem deutschen Markt anbieten würden, das sei damals nicht absehbar gewesen „Der Biogedanke heute ist doch verwässert“, sagt Hatje und stapft durch eine halb gefrorene Matschpfütze, „was soll denn an Weizen aus Polen oder Biotomaten aus Kairo noch ökologisch sein? Was hat das noch mit dem regionalen Biogedanken zu tun?“

Die Verzerrung bahnt sich ihren Weg. Sie dehnt sich auch auf die Verbaucher aus, die oftmals unüberlegt alles kaufen, wo „bio“ drauf steht. Was das allerdings für die Erzeuger bedeutet, fragen sich die wenigsten.

Indes, bis nach Kairo muss Bauer Hatje gar nicht denken, um die Grenzen des Systems zu spüren, er findet sie auf dem eigenen Acker. In den ersten Jahren seiner Biobauerzeit sei es eigentlich auch ganz gut gelaufen, sagt er. Zudem hatten die Hatjes ihre Pferdepension, ein sicheres Standbein – das in den vergangenen Jahren jedoch zum Überleben immer wichtiger wurde. Denn Hatjes Böden stoßen jetzt an Grenzen, sagt er. Tendenziell seien die Ackerflächen in Schleswig-Holstein gutes Land, reich an Ton und Lehm, allerdings manchmal schwer zu bearbeiten, da leichte Kuppen und Moorsenken sich hindurch ziehen. „Aber das hat die Natur, also der Winter durch intensive Frostphasen, immer selbst geregelt“, erklärt Hatje, da der Frost den Boden aufsprengt, feinkrümeliger macht und der Acker so durchlässiger wird für Nährstoffe. Abgesehen von diesem Jahr hätte es aber in den vergangenen keine richtigen Winter mehr gegeben, sagt der Bauer – dafür seien die Frühjahre immer trockener geworden.. „In den vergangenen acht bis zehn Jahren hatten wir schon so sechs bis sieben Frühjahre, wo die Trockenheit extrem auffiel.“

Jürgen Heß, Professor für ökologischen Landbau an der Universität Kassel-Witzenhausen, stimmt Hatje in sofern zu, dass er sagt: „In unserem Versuchsbetriebe konnten wir in den vergangenen Jahren tatsächlich häufiger eine verstärkte Frühjahrtrockenheit beobachten.“ Durch den Klimawandel sei es für alle schwieriger geworden, sagt der Professor, auch für die konventionellen Bauern. „Die Böden der Ökolandwirte sind dem durch die Humuswirtschaft aber eigentlich besser gewachsen.“

Bauer Hatje sieht das anders. So kann er etwa im Gegensatz zu den konventionellen Bauern nicht künstlich düngen. Und seine Betriebsstruktur lässt es nicht zu, dass er etwa mit Gülle nachhilft, weil er abgesehen von den Pferden kein Vieh hält. Den für das Pflanzenwachstum so essentielle Stickstoff musste der Bauer zu seinen Ökozeiten über den Anbau von Leguminosen wie Kleegras oder Ackerbohne zufügen, eine gängige Methode im biologischen Anbau. Die Pflanzen sind in der Lage, Stickstoff aus der Luft zu binden. Indes: Ihr Anbau „kostete“ den Bauern fast ein Drittel seiner insgesamt 170 Hektar Ackerfläche. Platz, der für die Marktfrüchte wie Roggen, Winterweizen, Dinkel oder Gerste verloren ging. Um auf diese Weise überhaupt noch rentabel wirtschaften zu können, müsste er Fläche hinzupachten – für Hatje bei den jetzigen Boden- und Pachtpreisen unerschwinglich.

Durch die wärmenen Frühjahre seien außerdem Schädlinge wie die Bohnenlaus gefördert worden, sagt Hatje,„da hatten wir schon Totalausfälle.“ Deswegen habe er den Anbau der Ackerbohne irgendwann ganz eingestellt – der Stickstoffkreislauf aber zeigte in der Folge ein noch größeres Loch. Überhaupt seien die Wetterextrema mehr geworden, findet der Bauer aus Schleswig-Holstein. Natürlich sind davon auch die konventionellen Landwirte betroffen, aber der Ökobauer ist in seinem Wirtschaften abhängiger vom Gang der Natur als ersterer.

Die Entscheidung, zum konventionellen Anbau zurückzukehren, war schließlich ein schleichender Prozess. Hatje wägte ab, besuchte sechs Jahre lang einmal monatlich einen Ökoberatungsring. Irgendwann aber war für ihn klar: Er steigt aus. Auch seinem Sohn zuliebe, der Landwirtschaft studiert und den Hof übernehmen wird, allerdings kein Interesse an einem ökologische Betrieb hat.

So steht Hatje, der ehemalige Biobauer, nun in seinem Pferdestall, einem luftigen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, und tätschelt einer trächtigen Stute die Nüstern. Trüge der Reitstall ein Siegel, wäre hier alles so, wie man es dem Etikett „bio“ nach erwarten würde: frische Luft, für die Tiere viel Platz und viel Licht – die Verzerrung ist an diesem Ort nicht zu spüren. Aber Bauer Hatje weiß es ja besser. Er stehe in keinem Gewissenskonflikt, weil er nun wieder konventionell anbaut, sagt er – für Hatje ist der Weg zurück der Weg nach vorn.

 

 


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