Radikal weiblich

Sie zeigen ihre Brüste und wollen eine globale Revolution: Die ukrainische Frauenrechtsgruppe FEMEN hat in Paris ihr erstes Trainingscamp eröffnet. Ein Selbstversuch

[Greenpeace Magazin, Februar/März 2013]

Als ich aufbrach zu meiner Reise, wusste ich nicht, dass ich in den Krieg ziehen würde. Ich dachte, ich treffe einfach ein paar junge Frauen, die sich für ein bisschen Aufmerksamkeit ausziehen und mit denen ich im Namen des Feminismus ein paar Parolen brüllen würde. Nun aber, während ich im Dachgeschoss des Lavoir de Moderne sitze, einem gelben, abgewetzten Gebäude in einer kleinen, noch abgewetzteren Seitenstraße im Norden von Paris, muss ich feststellen:
Ich habe die Sache unterschätzt.
„Wir sind Soldatinnen, Sextremistinnen“, erklärt mir eine 22-jährige ukrainische Blondine in schwarzen Leggings und weißer Wollstrickjacke. „Wir halten nichts von Gewalt. Aber wir sind radikal und wir wollen eine Revolution.“

Inna Schewtschenko sieht müde aus. Sie wirkt zerbrechlich, anfangs fast ein bisschen schüchtern. Aber man darf sich davon nicht täuschen lassen. All die Fotos sprechen eine andere Sprache. Hunderte Bilder von ihr kursieren im Netz, vielleicht auch Tausende, auf Facebook, auf Youtube, auf der eigenen Homepage. Sie zeigen Inna mit ihren Aktivistinnenkolleginnen in der immer gleichen Pose: Aufrecht stehen sie da, die Brüste entblößt, den Oberkörper mit Parolen beschmiert, die Faust in den Himmel gereckt, einen traditionellen ukrainischen Blumenkranz im Haar. Wer diese Bilder betrachtet, ahnt, dass das hier kein Spaß ist. Nicht die Idee, für die Inna im Namen der Aktivistinnengruppe Femen als eine Art Chefaktivistin kämpft. Und auch nicht das „Trainingszentrum“, das die Gruppe in Paris eingerichtet hat, im 10. Arrondissement, wo die Stadt auf den Straßen zu Schwarzafrika wird; laut, trubelig, chaotisch.

Das Training soll Frauen für den „Pop-Feminismus“ vorbereiten, den Femen nach eigener Aussage praktiziert. Es ist das erste internationale Camp der Bewegung, die sich 2008 in der Ukraine gegründet hat und mittlerweile so bekannt ist, dass Inna Schewtschenko von dem französischen Magazin Madame Le Figaro 2012 zu einer der zwanzig einflussreichsten Frauen der Welt gewählt wurde – auf Rang 13, gleich hinter Angela Merkel. Und Frankreich, in dem die ukrainischen Neufeministinnen so etwas wie ein geistiges Heimatland sehen, soll erst der Anfang sein: Nichts geringeres als die Erstürmung der ganzen Welt ist das erklärte Ziel; Femen-USA und Femen-Brasilien existieren bereits.
Ich will bei diesem Training mitmachen, um das Phänomen Femen besser zu verstehen. Ich fand die Idee eines Trainingslagers schlicht absurd – wofür soll das gut sein? Und was zum Teufel, außer der Welt ihre Brüste präsentieren, wollen Femen denn?
Es ist ein Sonntagnachmittag im Januar, kurz nach drei, die ersten Frauen trudeln zum Training ein. Zehn werden es am Ende sein, zusammengetrommelt per E-Mail. Einige waren schon öfter da, eine Neue ist dabei. Die meisten sind Anfang 20, kleine, runde, große, schlaksige, mit blauer Kurzhaarfrisur oder pinkem Bob. Ich bin erleichtert, dachte ich nach meiner Bilder-Recherche im Netz doch schon, nur Frauen mit Modelmaßen und langem blonden Haar dürften Femen-Aktivistin werden. Alle begrüßen sich herzlich, Küsschen links, Küsschen rechts, noch schnell eine rauchen.

Mir ist kalt, als ich meinen Mantel ablege und dabei über die Kritik nachdenke, die Femen immer wieder entgegengebracht wird: Dass hinter der Nacktheit nichts mehr kommt, dass eine Doktrin fehlt. Weil Femen gegen alles Mögliche demonstrieren: Sie haben ihre Brüste auf dem Wirtschaftsforum in Davos in die Kameras gehalten (gegen wirtschaftliche Ausbeutung der Frauen), bei der Fußballeuropameisterschaft (gegen die Sexindustrie) und zum jüngsten Putin-Besuch in Brüssel (gegen politische Willkür). Und Inna Schewtschenko, diese kleine, zierliche Frau, hat im vergangenen Jahr ein riesiges Holzkreuz in ihrem Heimatland umgesägt, mit nichts als einer sehr kurzen, roten Hose am Leib und einer Motorsäge bewaffnet. Um ein Zeichen für Pussy Riot zu setzen und gegen religiöse Unterdrückung, wie sie erklärt. Danach musste sie das Land verlassen. Es liegt ein Haftbefehl gegen sie vor.
„Wer sagt, dass wir nicht in Davos sein können?“, fragt Inna mich jetzt, ohne wirklich eine Antwort zu erwarten. „Wer sagt, dass Ökonomie keine Sache ist, die auch Frauen betrifft?“, fragt sie weiter. „Wir wollen keinen Feminismus machen, der bestimmte Bereiche ausschließt. Wir wollen überall sein – und wir werden überall sein.“ Inna blickt mir fest in die Augen. Ich nicke. So weit, so gut. Aber wieso muss ich mich dafür halb nackt ausziehen? Ist das nicht die banalste Form des Protests? „Es wurde schon alles geschrieben zum Thema Feminismus“, sagt Inna. „Wir brauchen etwas Radikales. Wir stehen für einen neuen Begriff von Nacktheit.“

In Deutschland schockiert eine solche Aussage vielleicht nicht mehr allzu sehr, aber man muss das Gesagte in den Kontext stellen, aus dem Femen kommt: Die Bewegung stammt aus einem Land, das keinerlei feministische Vergangenheit hat, wie Inna sagt. „In der Ukraine soll eine Frau vor allem hübsch aussehen und einen Ehemann
finden. Das ist eine richtige Kultur bei uns, Frauen werden als Sexobjekte gesehen.“ Sie sei es leid, ihren Körper zu verneinen, erklärt Inna weiter. Sie wolle sich nicht hinter theoretischen Schriften verstecken, sondern ihre Weiblichkeit zeigen. Und ich verstehe: Der Kampf, den Femen führen, soll einfach sein, für jede Frau zugänglich, egal ob intellektuell oder nicht. Keine muss die Schriften Simone de Beauvoirs gelesen haben, um ein Zeichen zu setzen. Es reicht die eigene Wut darüber, dass etwas schiefläuft in einer männerbesetzten Gesellschaft.
Soviel zur Theorie. Die Praxis sieht an diesem Sonntag so aus: Alle verteilen sich im Raum, Inna steht in knallrotem Sweater und grauer Jogginghose vorn und macht die Ansagen. Auch ich bin bereit und stehe auf – bloß darf ich zunächst nicht mitmachen. „Du bist doch Journalistin, das geht nicht“, sagt Inna, „bei dem Training können nur Frauen mitmachen, die wirklich aktiv sein wollen. Die waren auch alle vorher schon mal da.“

Wie anfangs erwähnt, die Sache hier ist ernst. Jetzt dämmert es mir: Bei Femen ist jede Frau erwünscht. Aber nicht jede wird mal eben zur Soldatin.
Also bleibe ich sitzen, während die anderen einen großen Kreis bilden. „Lasst uns mit den Basics anfangen“, sagt Inna. Jede bekommt zur Probe ein selbst gebasteltes Plakat in die Hand gedrückt. „Zeigt so viel Aggression mit eurem Körper wie ihr könnt“, erklärt Inna und streckt sich. Dann schiebt sie die Füße auseinander und reißt die Arme hoch, in den Händen das Plakat. Ihr Körper hat jetzt die Form eines X. Es ist die Erkennungspose der Femen-Frauen, so wichtig wie die erste Grundposition im klassischen Ballett – bloß sind wir hier nicht bei den Eleven der Pariser Staatsoper, sondern bei den Kriegerinnen im Feministinnen-Bootcamp.

Inna holt tief Luft, dann schreit sie los: „Nudity is freedom! Nudity is freedom! Nacktsein ist Freiheit! Nacktsein ist Freiheit!“ Kurze Stille. Keine rührt sich. Inna lässt das Plakat sinken und hustet kurz. „So, und jetzt kommt jede von euch nach vorn und zeigt mal, wie sie schreien kann.“ Es ist wie früher beim Vorturnen im Sportunterricht.
An die hundert Mal wurde sie schon verhaftet, sagt Inna. Sie hat viel aufs Spiel gesetzt für Femen, ihren alten Job als PR-Beauftragte etwa, den sie wegen ihrer feministischen Aktivitäten verloren hat. Die Femen-Aktionen sind außerdem nicht ungefährlich: Einmal sei sie von ukrainischen Polizisten verschleppt worden, erzählt Inna, und als die Aktivistinnen im November eine Demonstration der konservativen katholischen Gruppierung Civitas in Paris sprengten, wurden sie verprügelt und mit Tränengas angegriffen. Deswegen wird jetzt beim Training alles genau durchexerziert. Auch ein Polizeieinsatz: Eine der Teilnehmerinnen stellt sich in X-Pose auf, zwei andere mimen Polizisten und versuchen, sie wegzutragen. Sie schmeißt sich auf den Boden, schreit „Poor because of you! Arm wegen euch!“, zappelt und windet sich wie ein Wurm. Nach 15 Sekunden bricht Inna die Übung ab. „Wenn die Polizei kommt, werft euch auf den Boden“, erklärt sie, „das gibt euch mehr Zeit für eure Parolen. Hinter jeder Kamera warten Millionen Menschen zu Hause!“
Es ist dieser Satz, der vielleicht am besten erklärt, wie Femen denkt: Die Frauen spielen ein Spiel mit den Medien und beherrschen es perfekt. Zu Beginn demonstrierten sie noch ganz klassisch, angezogen also. Pinke Kleidung war damals das höchste Maß an Provokation, das sie sich zutrauten. „Wirhaben einfach geguckt, wie die anderen das machen. Aber uns hat niemand gehört.“ Und irgendwann verstanden sie: Pinke Kleidung reicht nicht. Wenn sie von den Medien  Aufmerksamkeit wollten, mussten sie ihnen geben, womit sich jede Botschaft einfach verkaufen lässt: Sex, Skandale, Aggressionen. Also zogen sie sich aus.
Inna Schewtschenko hat selbst mal als Journalistin gearbeitet, sie weiß, was zieht: Pop-Feminismus für die Massen in Zeiten von Twitter, Facebook und Co. Femen bedient sich schamlos an dem Apparat, der ebenso schamlos das Bild der Frau als bloßes Sexobjekt mit aufgebaut hat: den Medien. Es ist, als hätten die Aktivistinnen den Feind infiltriert, um ihn nun für die eigenen Zwecke zu nutzen. Und während irgendwelche Kritiker sich noch darüber streiten, ob ausgerechnet Feministinnen ihren Körper derart instrumentalisieren dürfen, lachen Inna und ihre Kolleginnen sich ins Fäustchen, weil sie wieder mehr Aufmerksamkeit bekommen haben.
Die anderen schwitzen längst, als ich immer unruhiger werde auf meinem Stuhl. Ich will jetzt unbedingt selbst mitmachen. Irgendwann hat Inna schließlich Erbarmen und ich darf mich dazustellen. In Zweiertandems sollen wir üben, einen Angriff abzuwehren. Eine der Frauen packt mich am Kragen, ich soll ihre Hand mit aller Kraft zur Außenseite drehen und sie so außer Gefecht setzen – nach einigen Sekunden liege ich am Boden. Also nochmal. Ich keuche. Und noch einmal. Nach drei, vier Minuten fange ich an, zu schwitzen. Inna sagt, ich solle mich besser wieder setzen. Die anderen Frauen üben weiter, machen Liegestütze und Sit-Ups – zweieinhalb Stunden lang.

Und ich verstehe: Dieser Feminismus ist viel mehr als nur mit den Brüsten zu wackeln. Die sind lediglich das Lockmittel, das heute beim Training keine entblößt. Ich hatte ja keine Ahnung: Dieser Feminismus ist verdammt harte Arbeit.

 

 

 

 


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